Warum ich mich selbstständig gemacht habe
Mein Einstieg in die Sicherheitsbranche war nicht als Führungskraft und auch nicht mit einem fertigen Plan für die Zukunft. Ich habe nebenbei als Türsteher angefangen.
Damals war das zunächst einfach ein Nebenjob. Ich wollte arbeiten, Verantwortung übernehmen und etwas dazuverdienen. Schnell habe ich aber gemerkt: Sicherheitsdienstleistung ist viel mehr als nur „am Eingang stehen“. Es geht um Menschen, um Konflikte, um Kommunikation, um Ruhe in schwierigen Situationen – und vor allem um Verantwortung.
Aus diesem Nebenjob wurde mit der Zeit ein fester Teil meines Berufslebens.
Vom Nebenjob in die Führung
Ich habe unterschiedliche Bereiche der Sicherheitsbranche kennengelernt, Verantwortung übernommen und mich bis in Führungspositionen weiterentwickelt. Dabei habe ich erlebt, wie anspruchsvoll der Alltag in einem Sicherheitsdienst wirklich ist: Mitarbeiter müssen zuverlässig eingesetzt werden, Kunden erwarten eine professionelle Leistung, Objekte müssen abgesichert sein und kurzfristige Änderungen gehören praktisch zum Tagesgeschäft.
Themen wie Zertifizierungen, Audits und Managementsysteme liefen dabei immer mit. Aber wenn ich ehrlich bin: Den vollständigen Durchblick hatte ich damals noch nicht.
Nicht, weil mir diese Themen unwichtig waren. Im Alltag eines Sicherheitsdienstes stehen nur oft andere Dinge im Vordergrund. Dienstpläne, Mitarbeiterausfälle, Kundenanfragen, kurzfristige Sonderaufträge und die Verantwortung dafür, dass die vereinbarte Leistung tatsächlich erbracht wird.
Ein Audit findet vielleicht einmal im Jahr statt. Der operative Alltag läuft dagegen jeden Tag.
Böhmische Dörfer
Dann kamen Berater und Auditoren. Es wurde über den „Kontext des Unternehmens“, ISO-Kapitel, Anforderungen aus der DIN 77200 oder Begriffe wie „4.1“ gesprochen. Und ich dachte häufig: Was bedeutet das jetzt konkret für unser Unternehmen? Was müssen wir tatsächlich tun?
Für mich waren viele dieser Begriffe damals böhmische Dörfer. Und ich habe gemerkt: Damit war ich nicht allein. Viele Verantwortliche in der Sicherheitsbranche kennen dieses Gefühl. Die Anforderungen sind wichtig – aber sie werden oft zu kompliziert erklärt.
Genau das ist einer der Gründe, warum ich mich selbstständig gemacht habe.
Der Branche etwas zurückgeben
Die Sicherheitsbranche hat mir viel gegeben. Ich habe dort meinen beruflichen Weg begonnen, Erfahrungen gesammelt, Verantwortung gelernt und verstanden, worauf es im Alltag wirklich ankommt. Deshalb wollte ich der Branche etwas zurückgeben.
Heute unterstütze ich mit LL Consulting Sicherheitsdienste bei Themen wie DIN 77200, ISO 9001, Qualitätsmanagement und Auditvorbereitung. Dabei geht es mir nicht darum, möglichst komplizierte Systeme oder dicke Ordner zu erstellen.
Mir ist wichtig, dass Unternehmen verstehen:
- was tatsächlich gefordert wird,
- was davon für den eigenen Betrieb relevant ist,
- welche Prozesse und Nachweise wirklich gebraucht werden,
- und wie ein Managementsystem im Alltag helfen kann.
Denn ein gutes Managementsystem soll nicht nur bei der Zertifizierung funktionieren. Es soll dem Unternehmen Struktur geben, Abläufe erleichtern und dabei helfen, dauerhaft gute Sicherheitsdienstleistungen zu erbringen.
Aus der Branche, für die Branche
Ich komme nicht von außen und erkläre der Branche theoretisch, wie sie funktionieren sollte.
Ich habe selbst als Türsteher angefangen. Ich kenne den Weg von der operativen Tätigkeit bis zur Führungsverantwortung. Ich kenne die Herausforderungen, den Zeitdruck und die Realität, mit der Sicherheitsdienste täglich umgehen müssen.
Ich bin aus der Branche – und genau deshalb möchte ich sie verständlich, praxisnah und auf Augenhöhe unterstützen.
Sie wollen das auch verständlich erklärt bekommen?
Im kostenlosen Erstgespräch schaue ich mir Ihren Stand an und sage Ihnen ehrlich, was noch fehlt.